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August 2002

Ende Mai 2002 war es nur eine Idee zwischen Gerhard Rudolph und mir, die zur Einrichtung der Website www.senioren-lernen-online.de geführt hatte. Im Oktober waren wir dann mit Uta Krope und Horst Steeger zu viert und Uta und ich begannen mit dem Online-Lernen für Seniorinnen und Senioren, während die anderen beiden sich um Online-Tipps kümmerten.

Anders als Uta hatte ich nur theoretische Erfahrungen. Die Praxis hat mich dann aber sofort eingeholt: Wie war doch nur das Passwort für Centra? Auf dieser Plattform haben wir unsere ersten Test durchgeführt. Wo und wie kann ich denn nur das Headset anstöpseln? Ich habe Tipps geschrieben und veröffentlicht, doch das Kriechen unter den Schreibtisch und das Finden der roten, schwarzen oder weißen Buchsen konnte ich nicht abnehmen. Wenn die Internetverbindung dann stand, war eine Frage unvermeidlich: Könnt ihr mich hören? Es hat schon etwas gedauert, bis wir zu den Inhalten kamen ;=).

August 2012

Heute sind 10 Jahre ins Land gezogen und vom Startteam sind nur noch Uta und ich nachgeblieben. Wir haben zwischenzeitlich viele Mitstreiter für unser Anliegen gehabt, die einzeln zu nennen hier den Rahmen sprengen würde. Über 1200 überwiegend ältere Teilnehmerinnen und Teilnehmer konnten wir begrüßen. Alle mussten wir viel dazu lernen, nicht nur in Bezug auf die Technik, sondern auch in unserer neuen Rolle: Die Online-Moderatoren waren ja nicht mehr die Alleswisser und die Online-Teilnehmer mussten zunehmend selbstständiger werden.

Vor allen Dingen aber ist das Problem mit den zwei Stöpseln der Headsets und den drei zur Verfügung stehenden Buchsen sehr viel kleiner geworden – so wie die eingesetzten Computer. Wenn wir vor 10 Jahren noch ausschließlich große Desktop-PCs nutzten, haben wir jetzt überwiegend bewegliche Laptops im Einsatz und seit einem Jahr sammeln wir Erfahrungen mit den sehr viel mobileren Tablets.

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Besonders unter etwas älteren Menschen beobachte ich eine Scheu vor Offenheit und Kommunikation im Netz, zuletzt auf der Fachtagung engagiert mit k(l)ick. Aber auch von einigen meiner Kontakte, die ich über SLO habe, höre ich die Frage danach, was und wieviel im Netz mit anderen getauscht werden kann bzw. sollte.

Dieser Zurückhaltung stehen auf der anderen Seite Menschen gegenüber, die sehr stark im Netz aktiv sind. So propagiert z.B. Jean-Pol Martin mit seiner Neuronenmetapher eine nahezu radikale Vernetzung. Das hat aber wohl auch Grenzen, wie dieses interessante Beispielzeigt.
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Im ersten Blog-Karneval dieses Jahres möchte ich auf die Initiative „Internet-Erfahren“aufmerksam machen, die Menschen ans Internet heranführen möchte. Die Initiative wird von der „BAGSO – Lobby der Älteren“, dem „Kompetenzzentrum Technik – Diversity – Chancengleichheit“ und der „Stiftung Digitale Chancen“ organisiert.

Die Preisträger des Wettbewerbes „Wege ins Netz“ – SLO im Jahr 2008 – unterstützen dieses Ziel und sind dabei, sich untereinander zu vernetzen, um damit auch Computer- und Internet-Neulingen Beispiele zu geben.

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Im letzten Blog-Karneval dieses Jahres möchte ich um einen kleinen Blick in die Zukunft bitten. Nein, ihr sollt hier der Industrie nicht schreiben, ob ihr Windows 7 oder ein neues Notebook oder einen Fernseher mit HDTV und Internet kaufen möchtet ;=)! Ich denke, der Blick sollte daher auch über das nächste Jahr hinausgehen.Es könnte für uns alle durchaus interessant sein, ob ihr z.B. Second Live oder den Multimedia-TV oder Videokonferenzen innerhalb eures Bekanntenkreises oder was auch immer vermisst. Und falls ihr über Neuerungen lest und diese nicht vermisst, interessiert sicher die Frage, ob ihr euch die Nutzung dieser Angebote überhaupt vorstellen könnt.Soviel ist sicher, wenn ich die vergangenen 10 Jahre Revue passieren lasse, fallen mir Internet-Anwendungen ein, die ich kaum vorhergesagt bzw. mir so unbedingt gewünscht hätte. Twitter und Google Mail, Kalender und Text & Tabellen sind solche Beispiele. Ein Blick in die Zukunft sollte sich daher doch lohnen, oder? Weiterlesen »

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Für mich ist die Welt durch das Internet kleiner geworden, nicht wirklich, aber „gefühlt“. So kann ich z.B. unmittelbar verfolgen, wie in der Schweiz die Nutzung des iPhones mit Schülern der 5. Klasse getestet wird. Oder ich kann mich darüber informieren, wie das moderne Lernen unter Einbeziehung von Computer und Internet aus australischer Sicht aussieht. Interessant auch, wie in der englischsprachigen Welt Lehrer den Umgang mit  Blogs und Wikis trainieren.

Leider ist nicht alles so leicht zu verstehen, wie die Informationen aus der Schweiz, denn der überwiegende Teil ist in der englischen Sprache formuliert. Viele ältere Freunde des Internets haben damit dann ihre Probleme und sind ausgeschlossen oder fühlen sich ausgeschlossen. Ich will hier gar nicht über Informationen in anderen weit verbreiteten Sprachen, z.B. Spanisch, oder auch eben wenig bekannten Sprachen, z.B. Finnisch, sprechen.
Jetzt lässt uns das Web erfreulicherweise mit diesem Problem nicht allein. Man kann sich fast alles übersetzen lassen, seien es einzelne Wörter, Sätze, Absätze und sogar ganze Websites. Doch irgendwie ist das Angebot doch sehr bunt, unübersichtlich und die Ergebnisse sind oft auch nicht sehr verständlich.
Auf-der-bank

Ja, natürlich weiß ich wie kompliziert oft die nachbarschaftlichen Beziehungen sind. Doch wäre das nicht gerade einmal ein Anlass für ein Gespräch über die sinnvolle Nutzung des Internets? Die Ergebnisse – oder Erkenntnisse – dürften sehr unterschiedlich sein, abhängig davon, ob es sich um eine Onlinerin oder einen (N)Onliner handelt. Also sehr geeignet für einen bunten Blog-Karneval!

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Thema

In  den letzten Jahren liest man zum Jahreswechsel in immer mehr Weblogs
https://hosikarneval.wordpress.com/etwas über die „Top 10 Tools“, also die beliebtesten mit Computer und
Internet genutzten Werkzeuge. Auch ich konnte mir nicht „verkneifen“, meine Erfahrungen mitzuteilen ;=).

Da jetzt das Team von Senioren-Lernen-Online vom 08.06.2009 bis zum 10.06.2009 auf dem von der BAGSO organisierten Seniorentag 2009
über die Nutzung von Computer und Internet durch Ältere berichten
möchte, könnte ein Blog-Karneval für ein viel bunteres und
aussagekräftigeres Bild sorgen!

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